Gutes Signal für Verbraucher zu den Osterfeiertagen: Pfalzmarkt eG beliefert Kunden aus dem Großhandel und LEH ab sofort wieder bundesweit mit „Pfälzer Frühlingsspargel“

Erste Spargel wurden bereits Mitte März für den Ab-Hof-Verkauf gestochen

Jetzt beginnt die schönste Jahreszeit für alle Spargel-Liebhaber! Beim Start in die Spargelsaison und die bundesweite Vermarktung gibt „Erntefrisch aus der Pfalz“ den Takt vor. Im Bild zu sehen sind von links die beiden Spargelbroker: Hugo Da Mota und Leo Zastrow. Bilder: Pfalzmarkt eG

Mutterstadt, 27. März 2026 – Spargel-Liebhaber aus ganz Deutschland dürfen sich freuen: Passend zum Frühlingsbeginn in der klimatisch besonders begünstigten Pfalz erwartet Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG größere Erntemengen.  Ab der Woche vor Ostern startet die bundesweite Vermarktung von „Pfälzer Frühlingsspargel“ für Kunden aus dem Großhandel und dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Da Spargel vor den Feiertagen in den Supermärkten immer besonders stark nachgefragt wird, ist dies auch für Endverbraucher ein gutes Signal!

Frühe Ernte in Deutschlands Gemüsegarten nimmt an Menge zu

Im bundesweiten Vergleich wird Spargel in Deutschlands größter Anbauregion für Frischgemüse – dem Gemüsegarten Pfalz – traditionell immer sehr früh geerntet. Regional haben Pfalzmarkt-Erzeuger in dieser Saison bereits am 13. März die allerersten Spargelstangen gestochen. Analog zum Erntebeginn haben die Markt- und Vertriebsspezialisten bei Pfalzmarkt eG ihre Arbeit begonnen.

Hugo Da Mota, Mitarbeiter im dortigen „Spargelbüro“, erklärt: „Die ersten und ganz frühen Spargel, die wir über die Handelsplattform in Mutterstadt verkaufen, gehen alljährlich vorwiegend an Großmärkte und Kunden aus der regionalen und überregionalen Gastronomie. Mit dem Beginn der bundesweiten Vermarktung an den LEH sorgen wir – als besonders frühe Anbauregion – jetzt mit dafür, dass heimischer Spargel noch vor Ostern ins Angebot der Supermärkte gelangen kann!“

Natürliche Wachstumsanreize für Top-Qualität und Geschmack

Der trockene Herbst und der kalte Winter haben dafür gesorgt, dass die Spargelpflanzen im Südwesten geballte Energie einlagern konnten. Durch den Temperatursprung im Spargeldamm – von noch sehr kalten Februartagen zu den zuletzt sehr sonnigen und recht warmen Frühlingstagen im März – hat das königliche Stangengemüse damit den benötigten, natürlichen Wachstumsanreiz bekommen.

Hugo Da Mota sagt weiter: „Mit dem Erntebeginn liegen wir im Mittel der Jahre, sind also nicht zu früh. Was für Handel und Verbraucher viel wichtiger ist: Wir können zu den Osterfeiertagen geringe Mengen liefern. Und die Qualität und der Geschmack unseres ,Pfälzer Frühlingsspargels‘ stimmen – weil wir im Gemüsegarten Pfalz eine Gunstlage für den Spargelanbau haben – zu 100 Prozent!“

20 Spargel-Erzeuger bauen auf 650 Hektar weißen und grünen Spargel an

2026 werden 20 der insgesamt 90 Pfalzmarkt-Erzeuger weißen und grünen Spargel anbauen. Positive Vorzeichen für den weiteren Saisonverlauf der Spargelernte sind: Bei Pfalzmarkt eG liegen die Anbaufläche von etwa 650 Hektar und die Anzahl der Spargel-Erzeuger weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Erzeuger bei Pfalzmarkt eG verzichten – wie das teilweise andernorts der Fall ist – auf das Beheizen von Spargelanlagen. Bei den frühen Kulturen setzt man stattdessen auf eine Dreifachabdeckung mit Folien (die über mehrere Jahre genutzt und dann sortenrein recycelt werden) und nutzt natürliche Gewächshauseffekte durch Sonnenenergie!

Spargel bleibt eine sehr arbeitsintensive und wetterabhängige Kultur

Spargel ist eine sehr arbeitsintensive Gemüsekultur, die die Pfalzmarkt-Erzeuger und auch die Marktexperten im Spargelbüro alljährlich besonders fordert. Für Weiß- und Grünspargel hatte Pfalzmarkt eG über die Vorjahressaison jeweils drei Klassen und insgesamt 23 unterschiedliche Kalibrierungen im Angebot.

Spargelbroker arbeiten analog zu den Aktienbrokern an der Frankfurter Börse

Die Spargelbroker im Spargelbüro in Mutterstadt arbeiten analog zu den Aktienbrokern an der Frankfurter Börse. Das Spargelangebot wird sehr stark vom Wetter gesteuert. Da die Erntemengen bei warmen Temperaturen überproportional zunehmen, kann sich das Marktgeschehen von einem auf den anderen Tag komplett drehen. Die Markt- und Vertriebsexperten bei Pfalzmarkt eG müssen deswegen extrem flexibel sein. Wie hoch beziehungsweise niedrig die Herausforderungen sind, veranschaulicht die Bandbreite der angelieferten Tageshöchst- und Tiefstmengen, die 2025 zwischen 0,5 Tonnen und 28 Tonnen schwankten.

Bundesweite Verbraucher lieben beim Spargel die Tradition

Die bundesweiten Verbraucher setzen bei Spargel auf Tradition. Dementsprechend wird bei Pfalzmarkt eG vorwiegend weißer Spargel nachgefragt und angebaut.  Der Anteil des Grünspargels lag bei rund acht Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. In der Saison 2025 wurden rund 721.500 kg weißer und grüner Spargel über die Handelsplattform in Mutterstadt vermarktet. Der damit erzielte Warenumsatz betrug 3,7 Mio. Euro.

Saisonausblick: Steigender Lohnkostendruck bremst Euphorie der Erzeuger

Die weitere Mindestlohnerhöhung von 12,82 Euro auf 13,90 Euro ab dem 1. Januar 2026 hat den extremen Lohnkostendruck, der auf den Erzeugerbetrieben liegt, nochmals verschärft. Das hat auch Folgen für die Vermarktung, die unter dem Erfolgsdruck steht, täglich die bestmöglichen Preise zu erzielen. Hugo Da Mota: „Die Spargelsaison 2026 wird für uns sehr anspruchsvoll in der Vermarktung. Was die Preis- und Markentwicklung aus Erzeugersicht betrifft, war bereits die Saison 2025 wirtschaftlich sehr schwierig. Da sich die Kostensteigerungen – unter anderem für Mindestlohn und Diesel – in 2026 nahtlos weiter fortsetzen, brauchen wir zwingend kostendeckende Erzeugerpreise!“

Ab sofort liefert Pfalzmarkt eG auch erstes heimisches Freilandgemüse

Der Zeitvorsprung beim Spargel wirkt sich auch auf den Start in die deutsche „Frischgemüse-Saison“ aus. Bereits seit Anfang März beliefert Pfalzmarkt eG den LEH und die bundesweiten Verbraucher mit erntefrischen Bundzwiebeln aus der Pfalz. Reinhard Oerther, Vorstand bei Pfalzmarkt eG erklärt: „Ergänzend zu den Bundzwiebeln sind aktuell bereits Bärlauch und Radieschen im Angebot. Als nächstes folgen Kohlrabi und Rhabarber. Ab Mitte April werden unter anderem auch zeitnah Erdbeeren sowie knackfrische Kopf- und Blattsalate das Pfalzmarkt-Angebot weiter bereichern!“

Pressekontakt:
Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG
Neustadter Straße 100
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Björn Wojtaszewski
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